Aufgaben als Beobachter*in

Präsent sein

Du bist in einem Team vor Ort und zeigst lokale Präsenz, bist erreichbar und Ansprechpartner*in für bedrohte Menschenrechtler*innen. Durch deine Anwesenheit repräsentierst du unsere Arbeit sichtbar für dritte Akteure.

Begleiten

Du begleitest Menschenrechtler*innen bei wichtigen Aktivitäten, beispielsweise bei Gerichtsprozessen, Ernteaktionen oder Gesprächen mit staatlichen Akteur*innen. Durch deine internationale Begleitung und Beobachtung sehen Konfliktakteur*innen von eventuellen Übergriffen ab.

Beobachten & Dokumentieren

Alle Aktivitäten der Menschenrechtler*innen und Menschenrechtsverletzungen durch den Staat werden von dir und deinem Team neutral und frei von (westlichen) Stereotypen dokumentiert. In Absprache mit IPON Deutschland erstellst du Berichte, Artikel und Falldokumentationen.

Informieren & Handeln

Auf verschiedenen Kanälen veröffentlichen und verbreiten wir die gesammelten Informationen. Diese setzen wir strategisch für unsere Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland, aber auch im Dialog mit philippinischen staatlichen Akteur*innen ein und klären über unsere Arbeit auf.

Diese vier Punkte sind für den Erfolg unserer Arbeit ein zentraler Bestandteil. Außerdem ist es uns wichtig, dass es sich bei der Arbeit als Menschenrechtsbeobachter*in nicht um Entwicklungszusammenarbeit handelt. Die Aufgabe eines*r Beobachter*in ist es nicht, den zu begleitenden Personen oder Gruppen direkt (z.B. durch aktive Teilnahme an Protesten) oder durch strategische bzw. inhaltliche Beratung zu helfen. Das Prinzip der Nicht-Einmischung ist für uns von großer Bedeutung und wir respektieren die Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung unserer Mandatspartner*innen vor Ort.

IPON
© 2019 International Peace Observers Network